Nackenweh? Kennst du das?

Du wachst morgens auf und merkst, es ist wieder soweit?! Dein Nacken fühlt sich steif an und schmerzt? Damit bist du nicht allein. 60-70% aller Menschen berichten zumindest einmal in ihrem Leben von Schmerzen im Nacken oder Schulterbereich. Diese Zahlen sind schon ein paar Jahre alt. Da ist bestimmt unsere "Handygeneration" noch nicht gänzlich erfasst worden. Falls du einfach darauf hoffst, dass nach ein paar Tagen alles wieder vorbei ist: Ja. Wahrscheinlich! Dein Körper ist ein Genie, wenn es darum geht seine Funktionen zu sichern! Er gibt dir hier und da ein paar Anzeichen, um gehört zu werden. Häufig sind wir dafür allerdings etwas taub oder unser Leben ist zu voll. Keine Zeit, um sich damit auseinanderzusetzen. Da ist es häufig einfacher eine Schmerztablette einzuwerfen und den Körper auf leise zu stellen.

Leider führt das dazu, dass wir irgendwann sehr viel Zeit mit Arztbesuchen, Therapien, etc. verbringen. Ich habe einige Jahre in diesem Bereich gearbeitet und viele Menschen kennengelernt, bei denen es leider so war.


Willst du verstehen, warum der Nacken häufig betroffen ist, dann musst du wissen, dass der verhältnismäßig schwere Kopf auf einer kleinen Basis balanciert, der beweglichsten Stelle der Wirbelsäule. Optimalerweise senkrecht über dem Körper. Stabilisiert wird er von vielen Muskeln, Bändern und Sehnen, die den Kopf beweglich mit dem Rest deines Körpers verbinden. In diesem von Faszien durchwebten Gebilde sitzen viele Rezeptoren, die permanent Informationen über die Lage und Position des Kopfes in Relation zum restlichen Körper liefern.


Wieviel Zeit verbringst du täglich mit nach vorne geschobenem oder geneigtem Kopf?

Nicht nur der ständige Blick aufs Handy, wofür wir den Kopf weg von der Neutralstellung weit nach vorne neigen, sondern vor allem langes Sitzen in einer monotonen Fehlhaltung, führt dazu, dass Muskelfaszieneinheiten überfordert werden und dehydrieren. Noch schlimmer: Unser Körper speichert irgendwann diese Position fälschlicherweise als neue Neutralstellung ab (in die er dich immer wieder bringen möchte)! Auch die Blutgefäße und Hirnnerven, die an der Halswirbelsäule entlanglaufen, können so eingeengt nicht mehr optimal funktionieren, was die weitreichenden gesundheitlichen Folgen erklären kann: Von Kopfschmerzen über Schlafstörungen bis hin zu Störungen des Verdauungssystems kann vieles mit einer fehlerhaften Kopfausrichtung zusammenhängen!


Füttere dein Gehirn mit Bildern und es setzt diese um!

Was kannst du also tun?

Stelle Dir vor, dein Kopf ist ein mit Helium gefüllter Luftballon, der deinen Nacken und deine Körperachse senkrecht zum Himmel zieht.

Mit einem Timer, der dich regelmäßig daran erinnert, kannst du an einer besseren Aufrichtung arbeiten. Probiere mal: Am Schreibtisch, auf dem Fahrrad, am Esszimmertisch... Je häufiger du es schaffst dein Gehirn mit diesem Bild zu füttern, desto dicker werden die Verbindungen in deinem Gehirn für dieses Bewegungsprogramm und es wird dir mit der Zeit immer leichter fallen dich natürlich aufzurichten!


Wenn du das Gefühl hast, dass du schon tiefer in dem Fehlhaltungsdilemma steckst, dann starte JETZT für deinen Körper zu sorgen. Du hast nur diesen einen Körper!

Ich kann dir dafür die MELT-Methode sehr ans Herz legen. In Kürze biete ich wieder einen der heiß begehrten MELT-Introworkshops an.



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